Die Kelten

Bild einer keltischen Hochzeit oder eines keltischen Rituals passend zur aktuellen Seite

Die Kelten

Der Begriff "Kelten" geht auf griechische Überlieferungen aus dem fünften und sechsten Jahrhundert v. Chr. zurück, in denen die Stämme im Verbreitungsgebiet von den Quellen der Donau bis zum Hinterland von Marseille als "kelto" bezeichnet werden.

Da die Kelten selbst keine Geschichtsschreibung betrieben, gibt es keine authentischen Aufzeichnungen. Sie sollen es bewusst vermieden haben, gesellschaftliche, religiöse oder ihre Tradition betreffende Inhalte schriftlich und auf dauerhaftem Material festzuhalten.

Die mündliche Weitergabe von Informationen scheint jedoch einen hohen Stellenwert gehabt zu haben.

Die uns heute zur Verfügung stehenden Überlieferungen sind jeweils gefärbt von der Sichtweise der späteren Verfasser, wie zum Beispiel Julius Caesar oder christlicher Mönche, die versuchten die keltischen Überlieferungen aufzuschreiben.

Die Kelten waren nie ein geschlossenes Volk, sondern unterschiedliche Gruppen mit einer ähnlichen Kultur. Auch zum Glauben der Kelten gibt es kaum antike Belege. Wahrscheinlich ist, dass sie von den Römern einige "Patengötter" übernommen und diesen dann keltische Namen gegeben haben. Sie selbst scheinen jedoch keine Götterhierarchie wie zum Beispiel die Griechen oder die Römer gekannt zu haben und daher auch keine entsprechenden Gotteshäuser oder Tempel.

Gemeinsam war den Stämmen eine sehr naturverbundene Weltanschauung. Ihre gesamte Umgebung erschien ihnen durchdrungen von übernatürlichen Kräften und Zeichen, die bestimmte Bedeutungen hatten und ihnen als Orientierungshilfe sowohl im Leben als auch beim Übergang ins Jenseits oder in die sogenannte "Anderswelt" diente.

Aus Ausgrabungen und aus Julius Caesars "De Bello Gallico" kann man schließen, dass die Gesellschaft in lokale und regionale Einheiten gegliedert war, die eine mehr oder weniger stark strukturierte Hierarchie aufwiesen. An der Spitze der Gesellschaft standen herausragende Persönlichkeiten, sogenannte Fürsten.

Die intellektuell und religiös hochgebildete Oberschicht des keltischen Gesellschaftssystems bildeten die Druiden, die selbst gegenüber den Fürsten eine Machtstellung innehatten. Die Druiden waren Priester, Lehrer, Mediziner, Naturforscher und Richter in einer Person.

Die Gelehrten der damaligen Zeit, die Druiden, waren diejenigen, die über das gesamte Wissen und über die Zusammenhänge von Natur und Leben Bescheid wussten.

In heiligen Hainen traten sie mit den Kräften der Natur in Verbindung. Die Druiden sollen eine Ausbildung von mehr als zwanzig Jahren durchlaufen haben und waren selbst nicht an kriegerischen Handlungen beteiligt, obwohl sie die Fürsten bei der Kriegsführung berieten.

Bei den Überlieferungen fällt auf, dass diese vornehmlich aus Reimen, Versen oder Liedern bestehen. Man nimmt an, dass diese Formen den Erzählern als Gedächtnisstütze dienten. Den gleichen Zweck erfüllten wohl auch viele überlieferte Ornamente, Symbole und geknüpfte Botschaften.

Auffallend bei den Überlieferungen ist die Vorliebe für Andeutungen, Symbole, Metaphern und das Springen von Thema zu Thema, was dazu geführt hat, dass viele Texte oder Fragmente von den verschiedenen Übersetzern ganz unterschiedlich gedeutet wurden.

In den Überlieferungen von den Kelten und ihren Bräuchen findet man immer wieder Gebete, Zaubereien, Anrufungen, aber auch beißende Satiren, Flüche und Prophezeiungen. Sie liebten anscheinend Segenssprüche, Schutzformeln, Rätsel und das Erzählen von Geschichten.

Lieder und Musik sollen ebenfalls eine große Bedeutung gehabt haben; Art, Harmonie und Klang sind jedoch leider größtenteils verloren gegangen.

Es kann davon ausgegangen werden, dass vertonte Verse eine große Rolle im Ritual, in Kulten und Zeremonien gespielt haben, genauso wie die Symbolik von Kultplätzen unter freiem Himmel und die Bildersprache und Symbolik auf Hügeln, Gräbern, Opfergruben, Brunnen, Tempelanlagen, Kultstätten, Siedlungen und Pfeilern.

Die von mir durchgeführten Hochzeitszeremonien gestalte ich nach den Riten der Kelten gerne im Freien, unter einem Baum und/oder auf einer Lichtung, vor schönen alten Burgen, Resten von Wehranlagen oder Orten mit einer romantischen Kulisse.

Wichtige Bestandteile der Feier sind unter anderem der Einbezug von Kreisen (Steine, Blumen, Fackeln, etc.) als Symbol des Lebenskreislaufes, bestimmte Reinigungsrituale zur Unterstützung des Überganges des Paares in einen neuen Lebensabschnitt sowie das Handfasting zur Besiegelung einer dauerhaften und engen Lebensverbindung.

Familienmitglieder, Vertraute und Freunde des Paares werden bei der Vorbereitung und in die Zeremonie mit eingebunden, wodurch die Feier für alle Beteiligen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden wird.

Je nach Ihren persönlichen Voraussetzungen und Wünschen haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihre Zeremonie zu gestalten.

Gemeinsam mit Ihnen gestalte ich Ihre Zeremonie nach Ihren Wünschen.

Mail: Dr.ChristophKrell-keltenteam@web.de

Phone: 01525 78 22222